Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat die Einladung von US-Präsident Donald Trump zum neuen "Friedensrat" für den Gazastreifen angenommen. Das kündigte Netanyahus Büro auf der Plattform X an. Trump will die Initiative morgen am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos offiziell vorstellen und nach Medienberichten die "Charta des Friedensrates" unterzeichnen.
Der "Friedensrat" ist Teil der zweiten Phase von Trumps Friedensplan für Gaza. Er soll ein dauerhaftes Kriegsende herbeiführen und die Entwaffnung der Hamas erreichen. Das weitgehend zerstörte Küstengebiet leidet unter den Folgen des andauernden Krieges.
Die US-Regierung erwägt Berichten zufolge, das Mandat des Gremiums deutlich auszuweiten – von Gaza auf globale Krisen und Konflikte weltweit.
Israels Kritik an Besetzung des Gremiums
Israel hatte zuvor seinen Unmut über die Zusammensetzung des untergeordneten "Gaza Executive Board" geäußert. Israel stimmte dem Gremium nicht zu, es «widerspricht dessen Politik», teilte Netanyahus Büro mit. Besonders stört sich Israel an der Beteiligung des türkischen Außenministers Hakan Fidan und des ranghohen katarischen Diplomaten Ali Thawadi.
Beide Länder haben Israels Kriegsführung in Gaza scharf kritisiert. Türkei und Katar gelten zudem als Unterstützer islamistischer Bewegungen wie der Muslimbruderschaft und der Hamas.
Die Hamas selbst lehnt die Entwaffnung ab, die der Friedensplan vorsieht.
Zurückhaltende Reaktionen aus Europa
Europäische Verbündete reagierten Berichten zufolge zurückhaltend auf den "Friedensrat". Kritiker vermuten, Trump wolle mit der Initiative einen Konkurrenten zu den Vereinten Nationen schaffen. Der US-Präsident hat die UN wiederholt als dysfunktional bezeichnet.
Heute will Trump vor internationalem Publikum in Davos sprechen.
Trump lud auch andere Staaten zum "Friedensrat" ein. Details zu weiteren Teilnehmern nennt er bislang nicht.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.


