Ein US-Richter hat dem FBI untersagt, Laptops und andere Geräte auszuwerten, die bei einer Wohnungsdurchsuchung der "Washington Post"-Reporterin Hannah Natanson beschlagnahmt wurden. William Porter ordnete am Mittwoch (Ortszeit) an, dass die Bundespolizei das Material zwar aufbewahren, aber bis zu einer weiteren Gerichtsentscheidung nicht prüfen darf. Die nächste Anhörung in dem Fall ist für den 6. Februar angesetzt.
Die Durchsuchung von Natansons Wohnung hatte in den frühen Morgenstunden des 14. Januar stattgefunden. Das FBI teilte der Reporterin mit, dass sie nicht Ziel der Ermittlungen sei. Natanson hatte ausführlich über umfassende Entlassungen von Regierungsmitarbeitern unter Präsident Donald Trump berichtet.
FBI-Direktor Kash Patel rechtfertigte die Durchsuchung auf der Plattform X. Natanson habe angeblich geheime Informationen von einem Regierungsauftragnehmer erhalten und darüber berichtet, was «Amerikas nationale Sicherheit in Gefahr gebracht» habe. Der von Patel erwähnte Regierungsauftragnehmer wurde festgenommen.
Die Durchsuchung löste empörte Reaktionen von Medienverbänden aus. Die "Washington Post" forderte die Rückgabe der Geräte und warnte, alles andere würde «Zensur durch einen Durchsuchungsbefehl» normalisieren. Das "Reporters Committee for Freedom of the Press" reichte einen Gerichtsantrag ein, um die Offenlegung des geheimen Textes des Durchsuchungsbefehls zu erreichen. Die Zeitung gehört Amazon-Gründer Jeff Bezos.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.











