Großbritannien und Frankreich haben in der Nacht zum Sonntag gemeinsam eine unterirdische Anlage der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien angegriffen. Die britische Regierung teilte mit, Lenkbomben hätten Zugangstunnel zu der Einrichtung nördlich der antiken Stätte Palmyra zerstört. Erste Auswertungen deuten auf einen erfolgreichen Einsatz hin.
Die Anlage habe «höchstwahrscheinlich» Waffen und Sprengstoff des IS gelagert, so die britische Regierung. In der Umgebung gebe es keine zivilen Wohngebiete. Der Angriff zielt darauf ab, ein Wiederaufleben der Terrormiliz zu verhindern.
Intensive Militäroperationen gegen IS
Rund zwei Wochen zuvor hatte das US-Militär mehr als 70 IS-Ziele in Syrien bombardiert. Diese Angriffe waren die schwersten in Syrien seit dem Sturz von Langzeit-Machthaber Baschar al-Assad Ende vergangenen Jahres. Wenige Tage vor den US-Schlägen waren drei Amerikaner bei einem mutmaßlichen IS-Angriff in Syrien getötet worden.
Der britische Verteidigungsminister John Healey erklärte, die Aktion zeige die Entschlossenheit der Verbündeten, jegliches Wiederaufleben des IS im Nahen Osten zu unterbinden. Die USA führen eine internationale Koalition gegen den IS in Syrien.
IS-Zellen bleiben aktiv
Obwohl der Islamische Staat als militärisch besiegt gilt, bleiben seine Zellen aktiv und verüben weiterhin Anschläge. US-Präsident Donald Trump stellte klar, dass die jüngsten US-Angriffe nicht gegen die syrische Übergangsregierung unter Interimspräsident Ahmed al-Scharaa gerichtet waren. Er prognostizierte eine «glänzende Zukunft» für das Land, wenn der IS ausgelöscht werde.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.













